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»Wenn die Sonne hinter den Wolken verborgen liegt, kannst du sie nicht sehen – und doch ist sie da, doch ist sie nie fortgegangen. Auch wenn du mich nicht sehen kannst, so bin ich doch immer da, so hab ich dich doch nie verlassen. Du musst nicht „sehen“ zum Beweis, dass etwas existiert, dass etwas da ist. Wenn du sehen willst, so lass dein Herz sehen, lass dein Herz fühlen, was es zu sehen gibt. Schließe deine Augen und du wirst besser erkennen, besser sehen können.

Deine menschlichen Augen, dein menschlicher Blick vermag nur zu erkennen, vermag nur zu sehen, was wie er ist, was die gleiche Frequenz teilt. Doch du hast nicht nur deine menschlichen, deine physischen Sinne, zur Verfügung. Für jeden irdischen Sinn gibt es einen kosmischen Pedant, einen kosmischen Sinn. Du hast Augen, um zu sehen, was die Materie dir darbietet – doch du hast auch kosmische Augen, einen kosmischen Blick, der dich weiter und tiefer blicken lässt, als es dein menschlicher Blick zulässt. Diesen kosmischen Blick kannst du „getrennt“, „separat“ nutzen oder aber zusammen und gleichzeitig mit deinem irdischen Blick. Du kannst mit deinen Augen sehen, was vor dir liegt und gleichzeitig durch deine kosmischen Augen tiefer blicken und erkennen, was hinter dem Sichtbaren liegt.

Diese Art von „Sehen“, das kosmische Sehen, mag dem irdischen gänzlich ungleich anmuten. Diese Art von Sehen mag dir zeitgleich auf unterschiedlichen Ebenen und Kanälen Informationen zuteilwerden lassen. Das Sehen wird zum Fühlen, wird zum Wissen, wird zum Hören, wird zum Bewusstsein. Die kosmischen Sinne sind alle miteinander verbunden und so kann ein Sinn alle anderen berühren und in Aktion versetzen. Hier herrscht eine enge Vernetzung, die dich zeitlich Informationen aufnehmen lässt – egal durch welchen „Eingangskanal“ die ursprüngliche Information eingegangen ist. Hier läuft alles zusammen, verdichtet sich zu einer Art geballten Sinneswahrnehmung, die zu einem Bewusstsein in dir heranreift. Menschliches Sehen hingegen bleibt menschliches Sehen. Menschliches Hören bleibt menschliches Hören. Die irdischen Sinne sind singulär und getrennt voneinander – die kosmischen Sinne sind multidimensional, miteinander vernetzt und verbunden. Du hast auf beide Arten Zugriff.

Oftmals werden deine kosmischen Sinne aktiv, ohne dass du dir dessen bewusst bist. Das kommt daher, dass sie dir „fremd“ vorkommen, weil du seither nur auf deine irdischen Sinne fokussiert warst. Da sich beide Arten voneinander unterscheiden, fällt dir das Vertrauen in deine kosmischen Sinne so schwer. Um dein Vertrauen zu stärken, nutze beide Sinnesarten gleichzeitig. Sieh mit deinen menschlichen und deinem kosmischen Augen. Höre mit deinen irdischen und deinen kosmischen Ohren. Fühle mit deinem irdischen und deinem kosmischen Körper. Wisse mit dem Verstand und mit deinem Herzen. Erkenne was du zusätzlich an Informationen aufnimmst, wenn du beide Sinne nutzt.

Stärke dein Vertrauen in deine kosmischen Sinne. Sie gehören ebenso zu dir, wie deine menschlichen Sinne. Lerne sie kennen. Mache dich mit ihnen vertraut. Nutze sie für dich. «

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