Jemandem eine Freude zu machen,
 einfach so, ohne erwartete Gegenleistung oder überschwängliche Dankbarkeitsbekundungen ist ein wundervolles Geschenk, das man anderen – oder aber sich selbst – getrost häufiger zuteilwerden lassen kann und darf. Eine Postkarte mit liebem Gruß, ein kleiner Blumenstrauß, ein Stück vom Lieblingskuchen, eine Einladung zum Essen (…). Dabei kommt es gar nicht auf die Größe, Exklusivität oder den Preis des „Freudenauslösers“ an, sondern vor allem auf die Absicht, einfach ein Stückchen Freude an jemand anderen weiterzugeben.

Ich durfte aktuell solch eine liebe Geste entgegennehmen: Meine Mama wollte mir eine Freude machen, mich ein bisschen aus der Arbeit und dem „Alltag“ herausholen und mir einen schönen Abend verschaffen. Im Ingolstädter Anzeiger hatte sie gelesen, dass es Freikarten für einen Doppelvortrag von Dr. Ruediger Dahlke zu gewinnen gibt. Da sie mich kennt und weiß, dass das „genau mein Ding“ ist, hat sie an der Verlosung teilgenommen, um für mich ein Freiticket zu gewinnen. Und tatsächlich: Sie wurde ausgelost und hat mir zwei Tage vor Vortragstermin voller Eifer mein Ticket präsentiert. In der Tat hab nicht nur ich mich gefreut, sondern auch sie – und das richtig ordentlich. Die Sache mit dem Schenken ist nämlich keine Einbahnstraße, sondern eine Win-win-Situation für den Schenkenden als auch den Beschenkten.

So kommt es, dass ich mich Mittwochabend in bester Laune und mit einem warmen Gefühl der Dankbarkeit in die Ingolstädter Innenstadt Richtung Gewerkschaftshaus aufmache. Als ich dort ankomme – ca. eine halbe Stunde vor Beginn – sind schon einige Zuhörer vor Ort, die sich interessiert am Büchertisch neben dem Eingang umsehen. Nachdem ich mir einen Platz in der dritten Reihe gesucht habe, tue ich das Gleiche und starte eine kleine Exkursion zur Bücherauslage. Ich bin wirklich beeindruckt: Zwar kenne ich Ruediger Dahlke und weiß, dass er schon eine Vielzahl von Büchern geschrieben hat, doch das es „so viele“ sind, war mir nicht bewusst. In der Tat beeindruckend und ein Anreiz und Ansporn dafür, was man alles schaffen/verwirklichen kann.

Wieder auf meinem Platz darf ich Herrn Dahlke dann das erste Mal in live ins Auge fassen: Gekleidet in einen farblich gedeckten Anzug, der jedoch nicht aufgesetzt oder falsch am Platz wirkt, bereitet er an seinem Laptop konzentriert und gelassen alles für die PowerPoint-Präsentation vor. Währenddessen füllt sich der Raum zusehends. Angeregtes und heiteres Stimmengewirr weht durch den Saal und auch die Vorfreude liegt nun bereits deutlich spürbar in der Luft. Was mir beim Umsehen ins Auge fällt, das ist, dass viele Gäste zu zweit (Paare) oder gleich in größeren Bekanntheitsgruppen gekommen sind. Das finde ich persönlich sehr schön.

Um die Gäste langsam auf den Vortrag einzustimmen, lässt Hr. Dahlke einen kleinen Film ablaufen, der als Einführung und Vorbereitung auf den kommenden Vortrag dient. Pünktlich um 18:30 Uhr beginnt der Abend dann offiziell mit ein paar Begrüßungsworten der Organisatorin und Initiatorin der Veranstaltung: Manuela Knipp-Lillich von IMPULSE – ganzheitliche Seminare.

Habe ich erwartet, was nun kommt? Ich muss ehrlicherweise sagen: nein. Ich hatte ein gewisses Bild von Herrn Dahlke bzw. hatte ich gewisse Vorstellungen darüber, wie der Abend aussehen würde. Doch ich soll überrascht werden, was das angeht. Hr. Dahlke eröffnet nicht mit großen Einleitungen oder Erklärungen – weder in Hinsicht auf das Thema, noch auf seine Person bezogen – sondern stürzt sich direkt in den ersten Punkt des Abendprogramms: „Das Schattenprinzip – Die Aussöhnung mit unserer verborgenen Seite“. Dieser unmittelbare Einstieg sichert ihm von der ersten Minute an das Gehör aller Anwesenden – was, um es hier gleich mal anzumerken, den ganzen Abend so bleiben wird. Das schwierige Themengebiet der eigenen Schatten und Schwächen, der blinden Flecken in Gesellschaft, Kirche und Kultur wird mit praktischen Beispielen, Anekdoten und überdies mit viel (Schwarzem?) Humor vorgetragen, sodass gehäuft Lacher durch den Saal fliegen. Ich sehe mich immer mal wieder verstohlen um, sehe interessierte und zugleich unterhaltene Gesichter um mich herum und darf anhand dessen als auch an meiner eigenen Reaktion (die eine oder Lachträne hat sich tatsächlich in meinem Augenwinkel gebildet) feststellen, dass dieser Abend in der Tat anders ist: erfrischend, forsch, spritzig und direkt, wie ein Kabarett und darüber hinaus inhaltlich anregend und inspirierend, um neue Blickwinkel einzunehmen, Sachverhalte anders zu bewerten, neue Wahrnehmungen seinem Leben und anderen Menschen gegenüber zu bilden.

Unwillkürlich muss ich an Dr. Eckart von Hirschhausen denken, der ja Medizin studiert hat, und sein vorhandenes Wissen in Form eines humorvollen Programms an andere Menschen weitergibt. Gerade dies, denke ich, bringt ihm – und auch Herrn Dahlke – den Vorteil, dass die Zuhörer auch „schweren Themen“ mit Offenheit und Empfänglichkeit begegnen, die, wenn ihnen die „harte Wahrheit“ lediglich in Form eines belehrenden und autoritären Vortrags nahegebracht wird, nicht in dieser Form gegeben ist. Humor vermag es, die Mauer zu entfernen, die bei vielen Themen (Tabus, Klischees, „roten Tüchern“ etc.) unsichtbar existiert. Überdies kommen Informationen genau so gut – wenn oft nicht sogar besser – beim Zuhörer an und bleiben ihm auch länger und prägnanter im Gedächtnis. Vor allem „Laien“, die noch keinen Erfahrungsschatz in einem bestimmten Bereich vorzuweisen haben, können Inhalte deutlich besser behalten, wenn sie sie mit Witz und in Anekdoten und praktischen Beispielen aus dem Leben verpackt geliefert bekommen. Auch der zweite Themenpunkt des Abends hält sich an die praktisch orientierte Vorlage des vorangegangenen Vortrags. „Die Lebensprinzipien – Wege zu Selbsterkenntnis, Vorbeugung und Heilung“ werden von Herrn Dahlke mit der gleichen Direktheit, Anschaulichkeit und Lebendigkeit an die Zuhörer weitergereicht – sogar noch etwas über den angesetzten Zeitrahmen der Veranstaltung hinaus.

Zusammengefasst geben beide Vorträge Denkanstöße und hinterlassen bleibenden Eindruck – nicht zu vergessen natürlich der Unterhaltungsfaktor, der definitiv nicht zu kurz gekommen ist. Der Abend ist nicht mit Informationen überflutet oder übersättigt, sondern lässt vor allem Raum, sich angeschnittenen Themen und Fragen selbst zu stellen bzw. die Beantwortung/Bearbeitung für sich als Hausaufgabe mit in die eigenen vier Wände und in das eigene Leben mitzunehmen. Ich persönlich halte das für ein hervorragendes Ergebnis und Resümee: Impulse gewinnen, die einem für den eigenen Weg neue Facetten, Horizonte und Bewältigungsstrategien aufzeigen – die, wenn man den Wunsch nach Vertiefung verspürt, anhand der zugehörigen Bücher oder Seminare von Herrn Dr. Ruediger Dahlke nochmals auf tieferer und ausführlicherer Ebene erfahren und erlebt werden können.

Ich sage

  • Danke Mama, dafür, dass du an mich gedacht und mir eine Freude gemacht hast
  • Danke Fr. Knipp-Lillich, dafür, dass Sie diesen Abend in Ingolstadt organisiert haben
  • Danke Hr. Dahlke, dafür, dass Sie mich mit neuen Impulsen und Ideen beschenkt haben
  • Danke an den Ingolstädter Anzeiger, der die Freikarten verlost hat

Mehr zu Dr. Ruediger Dahlke auf: www.dahlke.at

Mehr zu IMPULSE – ganzheitliche Seminare auf: www.impulse-ganzheitliche-seminare.de

 

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