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» Man kann seinem Leben nicht mehr Tage geben,
aber man kann den gegebenen Tagen mehr Leben und Tiefe einhauchen. «

Es gibt (Kino)Filme für jeden Anlass: welche, um das Adrenalin in die Höhe zu treiben, sich zu gruseln, nachdenklich gestimmt zu werden, zu lachen, dass einem der Bauch wehtut, einen amüsanten Abend zu verbringen, manchmal auch alles zusammen. „Alles eine Frage der Zeit“ ist ein Film, der unterhält, amüsiert, berührt und nachdenklich stimmt. Auf den Punkt gebracht: ein Film fürs Herz.


STORY

Nach einem Blick auf die Beschreibung oder den Trailer mag man vielleicht an Science Fiction meets lustige Lovestory denken – immerhin kann der Hauptdarsteller durch die Zeit bzw. in seine Vergangenheit reisen und möchte mithilfe dieser Fähigkeit eine Freundin finden. Doch es geht um viel mehr als nur um einen Sprung (oder mehrere Sprünge) durch die Zeit, die in einen amüsanten Rahmen gepackt sind.

Im Film kann nur die männliche Linie der Familie durch die Zeit reisen. Tim kann seine Fehltritte korrigieren, etwas so lange probieren, bis es klappt, andere Entscheidungen treffen, die andere Resultate hervorrufen. Seine Schwester, die in ihrem Leben eine Vielzahl von schlechten Entscheidungen getroffen hat, die sie nach und nach aufzehren und „kaputtmachen“, kann an ihrem eigens in die Wege geleiteten Schicksal nichts ändern –zumindest nicht rückwirkend. Sie muss sich eingestehen, was falsch läuft und eine neue Richtung einschlagen. So gesehen hat sie den „härteren Weg“ zu gehen, als Tim. Der erkennt jedoch gegen Ende des Films die wahre Bedeutung der Zeit, nimmt sein Leben an, lässt die Vergangenheit gehen und lebt jeden Tag so, als wäre es sein Letzter.


BOTSCHAFT

Tim und die Männer der Familie sind „Glückspilze“ und im Vorteil – doch im wahren Leben sind wir alle wie seine Schwester, wie die weibliche Linie der Familie. Wir (er)leben jeden einzelnen Tag nur einmal. Jede Entscheidung, die wir treffen, hat Auswirkungen auf alle weiteren Tage unseres Lebens, mit denen wir umgehen müssen. Natürlich wissen wir das alle – theoretisch. In echt vergessen wir das oft. Weil der Alltag stressig ist, Arbeit zu tun ist, wir schlechte Laune haben, denken, „morgen ist ja auch noch ein Tag“ …

Genau aus diesem Grund ist „Alles eine Frage der Zeit“ nicht nur ein unterhaltsamer Film, sondern auch eine Erinnerung an das, was wichtig ist; eine Aufforderung jeden Tag so zu leben, dass man ihn ohne Bedenken gehen lassen kann, ohne seine Seele dafür zu verkaufen, ihn noch einmal durchleben und verändern zu können.


CHARAKTERE

Der Hauptdarsteller ist auf den ersten Blick kein „Schönling“, doch auf den zweiten Blick, ist er es doch. Weil er eine fantastische Ausstrahlung hat, die einen sofort für sich gewinnt. Rachel McAdams kannte ich bereits aus anderen Filmen und natürlich hat auch sie ein Strahlen, das man kaum übersehen kann.


FAZIT

Kaum ein Zuschauer wird sich dem Film entziehen und unberührt von dannen ziehen können, weil das Kernthema der Story einfach jeden von uns betrifft. So verlässt man den Kinosaal mit einem angenehmen Gefühl, aber auch mit Gedanken zu seinem eigenen Leben.


Ein Film mit Tiefgang, Charme, einigen Lachern und Tränchen,
sympathischen Darstellern und tollen Kulissen.

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