Momentan schwirrt wieder eine Menge durch die Luft, zieht und rüttelt an uns, lässt uns taumeln, sorgt für ordentlichen Wirbel, bringt uns durcheinander, macht uns unruhig, aufgewühlt und konfus, sodass wir uns wie ein durchgeschüttelter Emotionscocktail fühlen. Einiges von dem, was herumschwirrt gehört uns selbst, einiges nicht. Themen, die wir bisher immer wieder von uns geschoben haben, drängen zurück in unser Leben, weil sie endlich beachtet und gelöst werden wollen. Weglaufen kann man nur eine gewisse Weile, dann holt einen das, wovor man weglaufen ist, wieder ein. Doch die Sorgen und Ängste, die uns plagen, sind nicht immer die Unsrigen – schnell haben wir sie von nahestehenden Personen aufgesaugt. Die Dramen, in denen wir mitspielen, sind nicht immer für uns geschrieben – allzu schnell lassen wir uns in Drehbücher verwickeln, die wir längst gespielt und hinter uns gelassen haben. Wir können uns abzugrenzen, können Vorkehrungen treffen, um nicht wie ein Fähnchen im Wind von allem Äußeren umhergewirbelt zu werden: 

»Übe dich. Übe, deine Kraft konstant und aufrechtzuerhalten, sodass dir keine Kraft von außerhalb mehr zu Leibe rücken kann. Halte deine Energie klar. Halte dein Herz klar. Lass nichts Trübes hinein, das deine Energie verschmutzen könnte. Lass nichts davon hinein. Verschließe ihm die Tür. 

Wenn Besuch vor deiner Haustür steht, dann entscheidest du doch auch, ob du ihn hereinlässt oder nicht. In dein Herz, in dein Inneres, in dein Seelenheim aber, lässt du jeden so einfach Einzug nehmen. Du musst nicht jeden hereinlassen. Du kannst ihm den Zutritt verwehren. Prüfe, wer oder was vor die Schwelle deines Herzens tritt und dann entscheide, ob dies ein willkommener oder ein unwillkommener Gast ist.

Schütze dein Seelenheim vor Eindringlingen. Lege dir starke, solide Schutzmauern zu. Einen starken, energetischen Wall. Wenn dein Heim so stark und sicher steht wie eine Festung, wird niemand mehr versuchen, sie zu stürmen. Niemand wird es mehr wagen, einen solchen Ort einnehmen zu wollen. Niemand wäre so töricht. Jeder wüsste, er könnte nur scheitern, nur abprallen.«


Auszug aus „Von mir zu Dir – Spirituelle Impulse, Impressionen und Botschaften für deinen Weg“, 2012 © Sandra Andrea Huber

 

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