Als ich 2012 begonnen habe die Geschichte von Gwen & Nick (Wenn Blau im Schwarz ertrinkt) aufzuschreiben, habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, wer die Zielgruppe sein könnte; wer diesen Roman lesen wird; ob ich damit viele oder wenige Leser ansprechen würde. Ich wollte diese Geschichte schlicht und einfach erzählen und aufschreiben – das war es, was mir wichtig war, was für mich gezählt hat.

Möglicherweise war dieser Drang auch ein Stück weit so stark, weil es der erste Roman war, den ich geschrieben habe. Jetzt, nachdem Gwen & Nicks Geschichte in zwei Teilen festgehalten ist und es an eine neue Geschichte, ein neues Buch geht, stehe ich vor der großen Frage: Was kommt als nächstes?

An Ideen hat es mir noch nie gemangelt (und wird es wohl auch künftig nicht *lach*). Ich habe mehr das Problem, mich für eine zu entscheiden. So sind mein Notizbuch, Kopf und PC mit einer Vielzahl von Gedanken, Skizzen, Ideen und angefangenen Texten gefüllt. Doch: Womit geht es nun weiter?

Bei dieser Entscheidung schleichen sich ein paar Gedanken ein, die neu sind, die mich beim ersten Roman nicht tangiert haben. Ich bin ein gefühlsbezogener Mensch, weswegen am Ende des Abwägens und Prüfens wohl jene Geschichte das Rennen machen wird, die mich zum derzeitigen Moment am drängendsten, umfassendsten und tiefsten berührt und fesselt; die ich am stärksten „im Gefühl habe“. Nichtsdestotrotz beschäftigt mich die Frage: Was sollte die nächste Geschichte sein?

Sollte in Hinsicht von: Für welche Geschichte wäre jetzt die richtige Zeit? Weil sie derzeit großen Anklang im Außen finden würde; weil meine Leser sie gerne als nächstes von mir lesen würden. Welche Geschichte hat das größte Leser-/Zielgruppenpotenzial? Was wäre derzeit die perfekte Geschichte für mich?

Ein Funke von Abwägen und Marktbewusstsein hat sich eingeschlichen, der zuvor noch nicht dagewesen ist. Beim ersten Roman war einfach alles Neuland – von A bis Z. Jetzt, wo ich etwas erfahrener bin, Lehrgeld gezahlt habe, ein Stückchen Praxis hinter mir habe und alles mit etwas mehr Abstand betrachten kann, habe ich den Blick frei für neue Überlegungen und Sichtweisen, auf die ich vorher nicht gekommen bin bzw. die ich vorher nicht gesehen habe/erkennen konnte. Schreiben ist (und bleibt) für mich keine kalkulierbare Tätigkeit, nichts, dass ich jemals aus Kalkül oder Trend machen würde. Ich schreibe, weil ich es liebe; weil ich ganz einfach schreiben will und muss. Ich könnte das ganze Geschnatter in meinem Kopf auf Dauer niemals aushalten, würde ich es nicht freilassen. Ich wäre sehr schnell ziemlich unausgeglichen und unglücklich, würde ich nicht aufschreiben, was mir im Kopf herumspukt und was mir auf dem Herzen liegt :-)

Aber dennoch bleibt abschließend die Frage bestehen: Wenn es darum geht die nächste Geschichte auszusuchen, welche Gesichtspunkte gilt es dann zu berücksichtigen? Wie wählt man das nächste „richtige“ Projekt aus? Welche Idee setzt man als nächstes um?

Sollte man

☼ auslosen?
☼ eine Umfrage starten?
☼ sich in etwas Neuem ausprobieren?
☼ beim Bekannten bleiben?
☼ die neusten Ideen bevorzugen – oder die älteren?

Hmmm … es ist schon knifflig, findet ihr nicht auch? ;-)))
Habt ihr einen Tipp für mich? Oder einen Wunsch? Ich bin ganz Ohr ;-)

Ein bisschen Bedenkzeit bleibt noch, da ist erst noch einen Artikel fertigschreiben und dann zurück an das Manuskript Headline: Liebe muss bzw. darf ♥ Letzteres ist vorgestern frisch aus dem Lektorat eingetroffen und verlangt nach Aufmerksamkeit.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen sonnigen Donnerstag und ein schönes Wochenende ☼

Eure

Sandra Andrea

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