Farben der Dunkelheit


Autor:
Marion Hübinger
Erscheinungsdatum: 3. April 2014
Seitenanzahl: 209 Seiten
Verlag: Impress
E-Book: 3,99 €

 

KLAPPENTEXT:

Die sechzehnjährige Leah ist eine absolute Außenseiterin in ihrer Klasse: Sie wohnt in einem Jugendheim, trägt knallige Klamotten, versteckt sich am liebsten unter ihren Kapuzenpullis und bleibt meist für sich allein. Als sie eines Tages beim Nachhausegehen einen Umweg macht und von einem ungewöhnlich schönen Garten wie magisch angezogen wird, ahnt sie nicht einmal annähernd, wie sehr dies ihr Leben verändern wird. Denn dort begegnet sie dem Ehepaar Hannes und Sonja und ihren zwei Söhnen David und Gideon. Während der sympathische David ihr Herz zum Springen bringt, hält sie sich von dem düster-geheimnisvollen Erfolgskünstler Gideon möglichst fern. Aber er nicht von ihr…

© Impress Verlag

 

PERSÖNLICHER EINDRUCK

Leider muss ich gestehen, dass mich „Farben der Dunkelheit“ nicht überzeugen konnte. Die Idee dahinter ist toll, anders und faszinierend, aber sowohl während des Lesens als auch nach der letzten Zeile, hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte irgendwie an der Geschichte vorbeigeht.

Leah, die 16 jährige Hauptprotagonistin, ist – für meinen Geschmack – besonders zu Beginn des Buches ziemlich kindisch. Verstärkt wird dies von der Schreibweise der Autorin, die auffallend kurze Sätze verwendet hat, um Leahs Gedankengänge und Gefühle zu beschreiben. Dies wirkte teils abgehakt und teil „erzwungen“, so, als ob damit der jugendliche Geist hervorgehoben werden sollte. Ob nun absichtlich gewähltes Stilmittel oder Handschrift der Autorin: Mich hat es ein bisschen gestört – jemand anderem kann aber gerade dieser Stil gefallen.

Das Zusammentreffen der Charaktere passiert unspektakulär, wirkt zeitgleich jedoch ziemlich unrealistisch. Ich bezweifle, dass ein Erwachsener ein Mädchen, das an der Straße steht und seinen Garten betrachtet, so einfach hereinbittet, seinen Söhnen vorstellt und einlädt, jederzeit wieder zu kommen. Diese Begegnung wirkt schon sehr „locker-tutti-frutti“.

Nachdem die Geschichte sich weitgehend mit Teenager-Liebe zwischen nettem Jungen und nettem Mädchen beschäftigt hat, entfaltet sich gegen Ende endlich der düstere und phantastische Teil der Geschichte. Doch kaum, dass er richtig da ist, ist er auch schon wieder vorbei. Der abschließende, dramatische Hauptkonflikt wird zwar aufgelöst, doch bleibt man als Leser mit einem Haufen offener Fragen und Appetit auf die „Farben der Dunkelheit“ zurück.


FAZIT

Leider kein Buch für mich, allerdings sollte sich jeder Leser sein eigenes Bild machen. Denn, wie immer gilt: Geschmäcker sind verschieden, jeder hat eine andere Lieblingsfarbe.

Ich vergebe drei Herzen.

Bewertung Bücher_3

Vielen lieben Dank Impress und Marion Hübinger für das E-Book-Exemplar!

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