LLC 2016

In diesem Jahr ging es für mich das erste Mal zur LLC und das erste Mal nach Berlin.
Ein doppeltes erstes Mal quasi und beide waren fantastisch ;-)


Die Reise beginnt

Donnerstag ging es mit dem Auto zu meiner lieben Freundin Franzi nach Jena, von wo es, nach einer kurzen Nacht (ich war ziemlich aufgeregt, sie hat zwei Katzen – muss ich mehr sagen?) mit dem Bus nach Berlin ging. Weil wir Mädels – inzwischen hatten wir uns verdoppelt – gut Gepäck mit hatten, haben wir uns in der Hauptstadt angekommen ein Taxi zum Hotel geleistet. Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft in meinem Leben ich bisher Taxi gefahren bin. Diese Fahrt war die dritte und sie bleibt mir definitiv im Gedächtnis. Unser afrikanischer Fahrer erzählte uns Anekdoten aus seinem Leben als Taxifahrer, während aus dem CD-Player Bob Marley trällerte und wir ordentlich durchgeschüttelt wurden, weil diverse Baustellen umschifft, andere Verkehrsteilnehmer überholt oder ihnen ausgewichen werde mussten. Verkehr in Berlin. Als Mitfahrer gerade noch so zu überleben, als eigenständiger Fahrer eine Katastrophe ^^

 

Hallo Berlin, wie geht es dir? (Freitag)Berlin_8

Nach dem Check-In im Hotel war es etwa halb drei. Unser Terminkalender war leer und so blieb genügend Zeit sich umzusehen. Das Wetter war Freitag übrigens auch noch toll. Sonne, blauer Himmel und so warm, dass man tatsächlich (fast) kurzärmlig gehen konnte. Abgesehen von den bekannten Stationen Berlins (das Brandenburger Tor, das Holocaust-Mahnmal) hat mich das rege Treiben der Stadt sogleich mitgerissen. Reges Treiben im Sinne von „viele Menschen“, „viel Lärm“ als auch im Sinne von „bunt und vielfältig“. Wenn man jegliche Inspiration verloren hätte, in Berlin fände man sie ganz sicher wieder! In den vier Tagen, die ich dort verbracht habe, hat sich mir quasi an jeder zweiten Ecke eine neue Idee aufgedrängt. Von Charakteren hin zu Schauplätzen hin zu mehr oder minder vollständigen Plots – Berlin ist wahrlich ein Schlaraffenland für Autoren!


LLC wir kommen! (Samstag + Sonntag)

Fellows_2

Wie beginnt man einen langen Tag? Richtig, mit einem stärkenden Frühstück. Gut, zugegeben, ich habe den anderen Mädels beim Essen zugesehen und mir etwas für später mitgenommen. Auf frühes  Essen verträgt sich mein Magen nicht sonderlich gut. Das Sitzen im Coffee Fellows hingegen war auf ganzer Linie genial! Das fanden wohl auch die süßen kleinen Vögelchen, die durch die elektronische Tür rein und raus geflogen sind. Raus natürlich erst, nachdem sie sich an diversen Krümeln gesättigt hatten. U-Bahn fahren ist noch so eine Sache, die ich nicht gewöhnt bin und auch hier gilt: Atemtechnisch nicht die tollste Erfahrung, aber für die Sache mit der Inspiration … also da hat das Fahren unter der Erde schon was für sich. Und tatsächlich! In den Abteilen sitzen Männer, die lesen! ^^

U-Bahn

LLC-Tasche

 

Das diesjährige Farbmotto der LLC war pink. Ich würde sagen, da habe ich mir das perfekte Jahr ausgesucht :) Einziges Manko für eine Frostbeule wie mich: Das Wetter. Gerade Samstag hab ich mich den ganzen Tag wie Eis am Stiel gefühlt – wortwörtlich. Während die anderen Mädels zu Lesungen, Meet & Greets & Co. verschwunden sind, habe ich mich in die Workshops gesetzt und jede Menge neue Tipps & Tricks gelernt, beispielsweise bei „Liebesromane und die Medien“, „New Adult – Gekommen, um zu bleiben“ (Egmont LYX), „Wie schicke ich einem Verlag mein Manuskript ein“ (Impress), „Schreiballtag als (Hybrid-) Autor“ (Kristina Günak & Stefanie Ross) – um ein paar zu nennen. Bei den Verlagsvorschauen haben wir uns dann das eine oder andere Mal wiedergetroffen :) Beispielsweise bei Droemer Knaur oder Amazon Publishing bzw. Montlake Romance (das neue romantische Label für deutsche Autoren; ja, Amazon bewährt sich als Verlag – habt ihr das gewusst?). Es warten jede Menge tolle Bücher auf uns! Bei Knaur werden beispielsweise die New York Diaries von Carrie Price (alias Adriana Popescu) und Ally Taylor (alias Anne Freytag) erscheinen! Darauf freue ich mich schon jetzt!

Ein Verlag besteht meist nur gesichtslosen Personen; die Möglichkeit die Menschen dahinter kennenzulernen, ist wirklich eine tolle Sache! Genauso toll ist natürlich, so viele Autoren auf einem Haufen anzutreffen! Manche kennt man schon, andere noch nicht – aber gerade diese Mischung macht´s! Nikola Hotel (endlich haben wir uns mal persönlich unterhalten können, wenn auch nur kurz ♡), Katrin Koppold (es hat mich gefreut, dass du mich erkannt hast), Mira Morton (was für eine Frau!), Juliane Käppler (ja, wir kennen uns von Facebook ;-)), Stefanie Ross & Kristina Günak (ihr seid echt der Hammer!) – alles ungemein sympathische Autoren, um nur ein paar der Anwesenden zu nennen! Die Signierstunden waren jeweils für den späten Nachmittag/Abend angesetzt und haben sowohl Stehvermögen als auch eine dicke Haut gefordert – immerhin galt es, sich im Freien anzustellen. Gelohnt hat es sich trotzdem. Die signierten Bücher bekommen einen Ehrenplatz in meinem Regal :)

Ein großes Lob an alle, die dieses tolle Event geplant, organisiert und auf die Beine gestellt haben! Die Stimmung und Atmosphäre an den beiden Tagen war großartig!

LLC_3


Goodbye? Shopping! (Montag)

Berlin_7

Da unser Bus Montag erst gegen Abend startete, konnten wir vorher noch ein bisschen durch die Läden stöbern. Ein bisschen Shopping gehört einfach dazu, gerade wenn man eine Frau ist :) Aus den Geschäften bekam man mich ziemlich gut raus, dafür hatten meine Begleiterinnen Mühe mich von davor weg zu lotsen. Dort saß nämlich ein Musiker, völlig versunken in seinem Instrument und seiner Musik. Ich hätte noch Ewigkeiten dort stehen und ihm zuhören können, weil ich einfach total fasziniert von ihm war. Hätte er CD´s verkauft, ich hätte mir ganz sicher eine gekauft. Nur leider gab es die nicht. Die Hoffnung, über die FB-Seite welche beziehen zu können, hat sich leider auch in Luft aufgelöst. *seufz* Aber dieser Moment, dort auf dem Platz, der bleibt mir auf ewig. So wie alle Eindrücke und Erinnerungen an den Berlinaufenthalt. Wir waren wirklich eine tolle Mädelstruppe – in der Gesamtzahl übrigens sieben! Wir haben es uns definitiv gut gehen lassen, viele Restaurants getestet und den besten Kaffee Berlins entdeckt (nein, er kommt nicht aus Coffee Fellows ^^).


Home Sweet Home (Dienstag)

Bücher

So schön die Reise war, so schön jede Reise ist: Das Ankommen in den eigenen vier Wänden und das Schlafen im eigenen Bett ist unbezahlbar :) Noch ehe mein Koffer ausgepackt und die Mitbringsel gesichtet waren, sind mir die Augen zugefallen. Geträumt habe ich natürlich von jeder Menge Bücher, pinken Taschen und ganz vielen lieben Menschen.

LoveLetter Convention + Berlin – das schreit nach einer Wiederholung.
Oder, Mädels? :)

Cocktails

 

PS: Ein paar „meiner Mädels“ findet ihr übrigens auch im Internet:
Franzi von „Griinsekatzes Leseecke
Sarah von „buchverliebt
Nine von „Nine im Wahn

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