★ Autoren-Dies-und-Das

Ein ganz normaler Tag

Heute morgen auf dem Weg ins Büro ist es passiert: mit einem Mal hatte ich zwei blinde Passagiere an Board.

Da ich sie schlecht während der Fahrt rauswerfen konnte und ich zugegebenermaßen neugierig war, habe ich sie erst einmal gewähren lassen. Die Lautstärke im Wagen nahm stetig zu, weil Amelie und Jonas sich scheinbar gar nicht grün waren. Einer von beiden konnte einfach nicht aufhören zu keifen. Wer das war, sei mal dahingestellt. Ich weiß inzwischen viel, aber noch nicht alles. Und ich will noch mehr wissen. Weil die beiden interessante Persönlichkeiten zu sein scheinen. Betrachtet man sie, fragt man sich unwillkürlich, wie die beiden aufeinandertreffen konnten.

Tja, sowas geht schneller als man denkt. Heute morgen hatte ich auch nicht mit Mitfahrern gerechnet. Und trotzdem hatte ich am Ende welche. Ebenso wie auf dem Nachhauseweg, als Amelie und Jonas wieder bzw. immer noch da waren.

Ich hab so das Gefühl, dass die beiden vorhaben, eine Weile zu bleiben. Wer im Gästebett und wer auf der Couch schläft, sollen sie aber mal schön unter sich klären.

Nope.
Ein Autorenleben wird niemals langweilig.

*Sucht verzweifelt nach Platz für noch mehr imaginäre Mitbewohner*

 

Randnotiz: Manchmal zeigt sich der Name eines Charakters früher, manchmal später. Manchmal kommen und gehen mehrere Namen, ehe der tatsächliche dabei ist. Und ein anderes Mal, wie in diesem Fall, ist der Name von Anfang an da. Ganz klar und deutlich und unmissverständlich.

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2 Kommentare zu „Ein ganz normaler Tag

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